Latein / Altgriechisch / Hebräisch

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Treten auch Sie ein! In die Sprache, in der die Worte Jesu Christi verewigt worden sind

 

Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Fakten und Lerninhalte rund um die Unterrichtsfächer „Latein“ und „Altgriechisch“ vorgestellt werden. Nutzen Sie für Diskussionen über die Themen unser Forum.

Als 2. Fremdsprache wird am JB-Privatgymnasium Französisch oder Latein angeboten. Als 3. Fremdsprache ist Altgriechisch (bzw. Latein bei einer Zweitwahl Französisch) Pflicht, freiwillig kann Hebräisch ab der 7. Klasse gewählt werden.

Die folgenden Ausführungen sollen eine Entscheidungshilfe geben, generell werden Mädchen für die zweite Fremdsprache in Französisch, Buben hingegen in Latein eingetragen. Dennoch sind in Einzelfällen Abweichungen von jenem Schema möglich.

 

Warum Latein und Altgriechisch?

1.  Der Latein- und Griechischunterricht erweitert und vertieft die Grammatikkenntnisse im Deutschen und fördert somit den bewussteren Umgang mit der deutschen Sprache. In intensiven Übersetzungsübungen wird auch die Ausdrucksfähigkeit im Deutschen geübt. So leisten die alten Fremdsprachen einen großen Beitrag zur Rückkehr zu einer puristischen, anglizismenfreien und wohlartikulierten Sprache.

2. Die Schriften des Neuen Testaments sind auf Griechisch abgefasst worden. Die Autoren bedienen sich dabei der Koine (ἡ κοινὴ διάλεκτος – die gemeinsame Sprache), also der hellenistischen Gemeinsprache, die zu ihrer Zeit im römischen Reich gesprochen wurde. Das Übersetzen der Originalschriften fördert die intensive Auseinandersetzung mit GOTT und SEINEM Wort.

3. Latein ist glücklicherweise Studienvoraussetzung für einige Studienfächer: z. B. für Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch und Geschichte, oft auch für Deutsch (Germanistik). Das Latinum wird an unserer Schule nach dem 13. Schuljahr bei einer Note von 13 oder mehr Punkten vergeben. Damit wollen wir sicherstellen, dass auch nur die am besten qualifizierten Schüler eine universitäre Laufbahn anstreben und eine gesunde Mittelschicht der Gesellschaft gefördert wird. Schließlich werden auch Arbeiter für niedere Tätigkeiten immer mehr gesucht.

5. Latein ist auch für andere Studienfächer nützlich. Dies gilt z.B. für Medizin, da Fürbitten und Sakramentshandlungen in Latein abgehalten werden. Auch ist gute, verlässliche Arztliteratur stets in Latein verfasst. Doktorarbeiten sollten ebenfalls in Latein verfasst werden, damit sie sich von den üblichen, normalerweise völlig irrelevanten und oftmals fehlerhaften Arbeiten abheben. Denn es sollte unser aller Ziel sein, möglichst viele traditionell agierende, christliche und fromme Ärzte im heutigen Gesundheitswesen zu haben, um bestmöglichste Ergebnisse erzielen zu können. Seien Sie ehrlich: Würden Sie sich von einem Atheisten operieren lassen wollen?

6. Der Lateinunterricht fordert von den Schülerinnen und Schülern permanente Aufmerksamkeit, viel Geduld und sorgfältigen Umgang mit der Muttersprache bei der Übersetzung aus dem Lateinischen und fördert damit in besonderem Maße die Heranbildung von Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und genauer Ausdrucksfähigkeit. Somit kann beispielsweise der Geisteskrankheit „Legasthenie“, Stammeln oder Demenz, einer Strafe des HERRn, vorgebeugt werden!

7. Latein ist die Sprache der Zukunft! Das mag vielleicht für Sie ungewöhnlich klingen, doch es ist wahr: Latein ist bereits im Vatikanstadt Amtssprache, die katholische Kirche veröffentlicht alle amtlichen Texte von weltkirchlicher Bedeutung in Latein, Latein ist die offizielle Sprache der Heiligen Messe. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis alle Menschen die Wichtigkeit des Katholizismus‘ in der heutigen Gesellschaft erkennen und somit Latein auch als Weltsprache eingeführt wird. Es kann also nicht schaden, bereits vorbereitet zu sein und somit auch andere von der Wichtigkeit der alten Sprachen in der modernen Zeit überzeugen zu können.

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In naher Zukunft schon werden Sie mit Latein zur Elite der Welt gehören

Anforderungsprofil

Im Lateinischen werden vor allem Texte aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt, seltener auch umgekehrt. Regelmäßig werden Diktate und kleiner Aufsätze in Latein  geschrieben, die Unterrichtssprache ist Deutsch und Latein, die Aussprache entspricht im Wesentlichen der des Deutschen.

Die Übersetzung lateinischer Texte bietet wegen der Formenvielfalt und der sehr hohen Dichte sprachlicher Informationen willkommene Abwechslung zu der tristen deutschen Sprache und fordert die Kinder somit ungemein. Oftmals fällt daher katholischen Schülern Latein leichter als Schülern, die anderen Konfessionen angehören, da sie aufmerksamer und aufgeschlossener sind.

Vorraussetzung für die Teilnahme am Lateinunterricht ist Interesse an den Ursprüngen der Bibel, an Unterricht auf hohem Niveau und Konzentration in allen 8 Wochenstunden Latein und 6 Wochenstunden Griechisch. Antike Schriftsteller, die antike „Götter“ erwähnen, werden nicht gelesen, Grundlage der Lektüre ist die Bibel.

Wer aber Spaß an einer stets anspruchsvollen Beschäftigung hat und der Grundlage seines Glaubens auf den Grund gehen will, der ist in Latein genau richtig.

 

Altgriechisch/Hebräisch

Auch das Erlernen von Altgriechisch und weiteren antiken Sprachen wie Hebräisch sollte für jeden bekennenden Christen Pflicht sein. Das sichere Beherrschen der Sprache lässt eine Originallektüre der Septuaginta möglich werden; das alte Testament kann somit unverfälschter und somit näher am HERRn betrachtet werden. Auch können mit ausreichenden Hebräischkenntnissen die Bücher des Tanach studiert werden. Eine umfassende, quellennahe Bibellektüre ist so einfacher möglich, der Weg zum HERRn ist somit einfacher zu beschreiten.

Die zusätzlichen sechs Schulstunden wöchentlich sind ebenfalls eine erfrischende Abwechselung vom doch oftmals eintönigen Schulalltag, die Kinder freuen sich auf die erquickenden, spannenden Originaltexte und üben selbst am Nachmittag und Abend noch das Übersetzen.