Geschichte

Unsere Vergangenheit interessiert uns – Die Grundlage unseres Geschichtswissens bietet die Bibel.

Auf dieser Seite sollen die wichtigsten Fakten und Lerninhalte rund um das Unterrichtsfach „Geschichte“ vorgestellt werden. Nutzen Sie für Diskussionen über die Themen unser Forum.

Alter der Erde

Die Aussage, dass die Erde Milliarden Jahre alt ist, wird fälschlicherweise immer wieder im Geschichts- oder Biologieunterricht getätigt. Auch die Evolutionstheorie wird einzig und allein auf die Vermutung von millionenjahrelanger Fortpflanzung gestützt. Jedoch lässt sich – wenn man die Bibel aufmerksam studiert und einige mathematischen Grundkenntnisse anwendet – das Alter der Erdscheibe fast exakt bestimmen:

Wie alt ist die Erde?

Das 1. Buch MOSE beginnt mit der klaren Aussage: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Dann wird uns berichtet, daß alles in nur sechs Tagen erschaffen wurde und Gott am 7. Tag ruhte. Also ist die Welt an dieser Stelle in der Schrift eine Woche alt. Die nächste Altersangabe gibt uns die Bibel, als sie uns berichtet, daß Adam, der am sechsten Tag nach der Erde erschaffen wurde, 130 Jahre alt war, als sein Sohn Seth geboren wurde. […]
Du kannst dieses Thema in 1. MOSE 5 weiterverfolgen. Wenn wir Vers sechs betrachten, entdecken wir, daß Seth 105 Jahre alt war, als sein Sohn Enosch geboren wurde. […] Am Tage der Geburt von Enosch war die Welt 235 Jahre alt.
Enosch war 90, als seine Frau einen quicklebendigen kleinen Knaben zur Welt brachte, den sie Kenan nannten. Die Welt war damals 325 Jahre alt. […]
Und sie war 395 Jahre alt, als Mahalalel in Kenans 70. Lebensjahr geboren wurde. Und Mahalalel lebte 65 Jahre (Vers 15) und wurde der Vater von Jared. Die Welt begrüßte Jared in ihrem 460. Jahr. Jared nahm sich Zeit (d.h. eigentlich Gottes Zeit), bevor er eine biblisch erwähnenswerte Nachkommenschaft zeugte.
Er war 162 Jahre alt, als er der Vater von Henoch wurde. Die Welt war damals laut der Schrift 622 Jahre alt. […]
Dann lebte Henoch 65 Jahre und wurde der Vater von Methuschelach. Die Welt war 687 Jahre alt. […]
Sein Sohn Methuschelach lebte 187 Jahre und zeugte Lamech. Die Welt war zum Zeitpunkt der Geburt Lamechs 874 Jahre alt. Methuschelach lebte bis zum Jahre der Sintflut. Und Lamech lebte 182 Jahre und zeugte einen Sohn namens Noah. Die Welt war damals 1056 Jahre alt.
In 1. MOSE 7:11 steht, daß Gott 600 Jahre später die Sintflut auf die Erde schickte. Die Welt hatte 1656 Jahre überlebt. […]
Zwei Jahre nach der Flut bekam Sem, Noahs Sohn, einen Sohn, den er Arpachschad nannte. Wenn diese Geburt vom Anfang der Flut an errechnet wird, dann ist die Welt 1658 Jahre alt. Wenn sie ab dem Ende der Flut errechnet wird, dann müssen wir ein Jahr dazuzählen. Arpachschad zeugte Schelach im Alter von 35 Jahren. Die Welt ist 1694 Jahre alt, ein Jahr mehr oder weniger. Schelach lebte 30 Jahre und zeugte Eber. Die Welt ist 1724 Jahre alt. Zähle 34 Jahre bis Peleg dazu, 30 Jahre bis zur Geburt von Reu, 32 Jahre bis zur Geburt von Serug, 30 Jahre bis zur Geburt von Nahor und 29 Jahre bis zur Geburt von Tharah. […] Nach der Berechnung ist die Welt bei der Geburt von Tharah entweder 155 Jahre älter oder 1879 Jahre alt.
Mit 70 Jahren wurde Tharah Vater von Abram, Nahor und Haran. Bedeutet das, daß alle drei bis zum 70. Jahr geboren wurden, oder daß Abram im 70. Jahr geboren wurde und die anderen rasch hintereinander folgten, oder daß sie alle im gleichen Jahr geboren wurden? Die Schrift sagt nichts darüber aus. Es klingt sinnvoll, daß alle drei bis zum 70. Lebensjahr von Tharah geboren worden waren. Wir können daher die Jahreszahl für die Geburt Abrams nicht mit Sicherheit festlegen, aber wir werden diese 70 Jahre für eine grobe Schätzung benutzen. Die Welt ist dann 1949 Jahre alt.
1. MOSE 21:5 berichtet uns, daß Isaak geboren wurde, als Abraham 100 Jahre alt war. Also wissen wir, daß die Erde zum Zeitpunkt der Geburt Isaaks ziemlich genau 2049 Jahre alt war. 1. MOSE 25:26 berichtet uns, daß Isaak 60 Jahre alt war, als Jakob geboren wurde. Die Welt war damals 2109 Jahre alt (oder vielleicht ein wenig älter), als Jakob geboren wurde. In 1. MOSE 47:9 berichtet Jakob dem Pharao, daß er 130 Jahre alt war, als die Kinder Israel in Ägypten einzogen. Die Welt war zu dieser Zeit mindestens 2179 Jahre alt.
2. MOSE 12:40 sagt uns, daß die Kinder Israel 430 Jahre lang in Ägypten gewohnt hatten. Die Welt war ungefähr 2609 Jahre alt, als der Auszug stattfand. Wir können auch das Datum des Auszugs ziemlich genau in der Geschichte auf ungefähr 1446 v. Chr. festlegen. Wenn alle Informationen, die wir haben, korrekt berechnet wurden, dann wurde die Welt im oder um das Jahr 4055 v. Chr. (2609 + 1446 Jahre v. Chr. = 4055 Jahre v. Chr.) erschaffen.
[…] Der Bau des Tempels begann ursprünglich im vierten Jahr der Herrschaft Salomos, das Historiker auf 966 v. Chr. festgesetzt haben. In 1. KÖNIGE 6:1 wird uns berichtet, daß dies im 480. Jahr nach dem Auszug geschah. Von hier ab können wir die Daten ziemlich zuverlässig durch Vor-Christus-Daten ersetzen, und somit haben wir eine sehr gute Schätzung vom Alter der Welt, wie es in der Schrift berichtet wird, obwohl sie nicht auf das Jahr oder den Monat und Tag genau ist.
[…] Die Leute werden oft einen Grund entdecken, um hier ein Jahr dazuzuzählen oder dort einige Jahre wegzunehmen. Ihre Gründe mögen sogar hie und da gerechtfertigt sein. Aber mit all den angewandten Korrekturen gibt uns die Schrift trotzdem noch das Bild einer Welt, die 4000 und mehr v. Chr. erschaffen wurde, mit Abweichungen von Jahrzehnten von den obigen Zahlen, aber nicht mit Abweichungen von Jahrhunderten, geschweige denn Abweichungen von Jahrtausenden oder Millionen und Milliarden von Jahren. Unsere Welt ist ungefähr sechstausend Jahre alt!

Adolf Hitler

Viele Unwissende wissen nicht, warum Christen Adolf Hitler, dem größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte und dessen GOTTlose Ideologie, dem Nationalsozialismus hassen. Wir sorgen hiermit endgültig für Aufklärung.

  • Grund 1: Der Rassismus

Hitler hetzte gegen Ausländer aller Art, besonders gegen Juden. Er ließ jene grundlos töten – dies war nur seinem Ausländerhass geschuldet. Der HERR hat alle nach seinem Ebenbild geschaffen, weshalb ER und jeder christliche Mensch oder ein christliches Weib keinen Unterschied zwischen töften Negern, VS-Amerikanern oder sonstiger Herkunft bzw. dem Aussehen macht. Jedem Christen ist es egal, ob nun ein töfter Neger oder ein Bewohner des selben Staates ihm gegenüber steht.

  • Grund 2: Die Hetze gegen Christen

Adolf Hitler hat übelste Hetze gegen Christen betrieben.

Als dann später das Christentum dahin kam, da kann man nur sagen: die Barbaren.
Welches Armutszeugnis für das Christentum, daß es die Bibliotheken der Antike zerstört hat!
Es ist also nicht zweckmäßig, uns in einem Kampf mit den Kirchen zu verwickeln. Das Beste ist es, das Christentums eines natürlichen Todes sterben zu lassen.

Das waren nur einige wenige Beispiele.

  • Grund 3: Der 2. Weltkrieg

Den 2. Weltkrieg gab es nur, weil Adolf Hitler wollte, dass sich Danzig dem damaligen 3. Reich anschloss. Adolf Hitler war gierig nach diesem Stück Land, auf dem Danzig liegt. Wegen dieser Gier nahm damals der 2. Weltkrieg seinen Lauf und es mussten Millionen von unschuldigen Menschen und Weibern sterben.

  • Grund 4: Nazitum als Ersatzreligion

Hitler wurde anstatt des Papstes als Oberhaupt der Bevölkerung gesehen. Anstatt der Bibel als lebensbestimmendes Buch wurde „Mein Kampf“ verwendet. Wenn einmal tatsächlich die Bibel oder christliche Wertmaßstäbe benutzt wurde, dann zur scheinbaren Legalisierung der Taten.

  • Grund 5: Der Verstoß gegen die 10 Gebote

Hitler verstieß gegen das erste, zweite, dritte, fünfte, siebte, achte, neunte und zehnte Gebot. Vor allem das Verstoß gegen das fünfte, des Mordverbots, der millionenfach durchgeführt wurde, ist verachtenswert. Wir als Christen verurteilen die Verfolgung der Juden, die sogar prinzipiell Fast-Christen sind, die über die Hälfte unseres Glaubens exakt teilen.

Daraus ergibt sich unsere Einstellung: Wir Christen hassen Adolf Hitler und die Nationalsozialisten.

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Warum Christen Adolf Hitler hassen

 

Allgemeiner Geschichtsunterricht

Wir teilen die Auffassung, dass die biblischen Erzählungen sowie die Kirchenchroniken des Mittelalters die Grundlage des Geschichtsunterrichts darstellen sollen. Aus diesem Grund gehen wir an dieser Stelle nicht näher auf geschichtliche Ereignisse der letzten Jahrhunderte oder Jahrtausende ein, sondern beschränken uns auf die Inhalte, die uns von anderen Schulen unterscheiden und nicht in offiziellen lateinischen Dokumenten für jedermann nachlesbar sind: Die Geschichte Haselsbergs mit Schwerpunkt auf der Entstehung des Johann-Böse-Privatgymnasiums.

Die Geschichte des Privatgymnasiums ist zu Beginn stark mit der Marktgemeinde Haselsberg verwoben.

Die Ansiedlung wurde zuerst im Jahre 1309 urkundlich erwähnt. Der Ritter Wallahfried hatte hier eine Burg, die in diesem Jahre von einem Raubritterorden vollkommen zerstört wurde. Die kleine Dorfgemeinde um die Burg wurde brutal massakriert. Nur zwei Dutzend Menschen lebten fortan auf dem Flecken Erde um den Bach Haselsaue. Die Bevölkerung wuchs in den folgenden hundert Jahren trotz zweier Pestepidemien. Zu verdanken hatte es das Dörfchen seinem populärsten Sohn: Ritter Siegismund zu Haselsburg. Dieser hatte am Kreuzzug gegen Alexandria 1365 eine tragende Rolle gespielt. Er hatte in einigen Feldzügen wenige Jahre zuvor so viel militärisches Ansehen erlangt, dass er Peter I. von Zypern, der den Kreuzzug anführte, persönlich beraten durfte. Bei seiner Heimkehr hatte er ein Gefolge bei sich das zeitgenössischen Schriftquellen zufolge „trihundert Männe vnd zwehundertfünfefünfe Weibe“ an der Anzahl betrug. Ritter Siegismund erbaute an der Stelle der alten Burg eine neue Befestigung, die Veste Haselsburg.

Im Jahre 1410 war Haselsburg, wie das Dorf damals hieß, derart gewachsen, dass die knapp 800 Bewohner ein Marktrecht forderten. Dieses wurde im selben Jahr durch den machthabenden Fürstbischof gewährt und im Jahre 1438 durch Kaiser Albrecht II. auf dem Reichstag zu Augsburg bestätigt.

Im Jahre 1501 fing die Veste ein Feuer und brannte zu großen Teilen aus. In den folgenden Jahren wurden die meisten Teile bis auf die Grundmauern abgetragen, da die Kosten für einen Wiederaufbau niemand mehr tragen konnte. Außerdem kamen Steinburgen so langsam aus der Mode. Aufgrund der fehlenden Burg wurde Haselsburg um Volksmund von da an spöttisch als „Haselsberg“ bezeichnet. Dieser Name setzte sich mit der Zeit als tatsächlicher Ortsname durch.

1503 bekam Haselsberg einen neuen Dorfpfaffen, da der alte an den Pocken gestorben war. Der neue Pastor Hartfried Salbling sah, dass die Ruine eine wahre Schande war und beschloss kurzerhand den Flecken Elend aus dem Ortsbild verschwinden zu lassen. Er überzeugte Fürstbischof Wohlgemuth zu Staade, ihm ein Darlehen in Höhe von 1 200 Gulden zu gewähren. Dieses Geld nutzte Salbling dazu, um auf den Grundmauern eine Privatschule mit „hehere Anvorderunge“ zu errichten. Es war ein wunderschöner Steinbau im gotischen Stil, der heute im Wesentlichen die Aula und das Direktorat bildet. Salbling führte die Schule zu ganz gutem Ansehen und das Einzugsgebiet wuchs zusehends, sodass der Pastor dem Bischof sein Darlehen bereits 1520 zurückzahlen konnte.

1534 starb Hartfried Salbling. Seine Schule und die Leitung ging an seinen Neffen Wilfried Christian Salbling über, der in jungen Jahren bereits ein hohes Vermögen mit Pelzhandel angehäuft hatte.

Dieser erbaute auch die Schulkapelle, die in erweiterter Form bis zum heutigen Tage genutzt wird.

1577 musste Salbling sein Direktorat an Dipl. Theologe Franciscus Hubert weitergeben, da er aufgund seiner zunehmenden Altersschwäche nicht mehr in der Lage war, sein hohes Amt hinreichend ausführen zu können.

1579 stellte der neue Schulleiter fest, dass die Lehrräume deutlich überfüllt waren. Um seine Schule in das neue Jahrhundert führen zu können und trotzdem auf die Zukunft vorbereitet zu sein, baute er einen Ostflügel an das Hauptgebäude an. Diesen stiftete er aus eigener Tasche. Er hatte noch viele Pläne, wie z. B. den Ausbau des Kapellenturms. Diese konnte er aber leider nicht umsetzen, denn 1582 erlag Hubert überraschend den Folgen einer Zahnoperation kombiniert mit einer Erkältung.

Der neue Schulleiter hieß Klaus Andreas Heimdorff. Diesem wurde Strenge und Disziplin nachgesagt, aber auch ein Gespür für den Fortschritt. Er versuchte alsbald die Pläne seines Vorgängers umzusetzen, nur leider standen ihm die Geldquellen der Familie Hubert nicht mehr zur Verfügung.

Glücklicherweise konnte er den reichen Fernhandelskaufmann Hubertus Mayers aus Bremen überzeugen, ihm ein großzügiges Geldgeschenk in Höhe von 7 000 Gulden zu machen. Im Gegenzug gewährte ihm der Fürstbischof einen Generalablass des Papstes. Somit wurde schon im Jahre

1622 der Ausbau begonnen und die Schule wurde mit modernsten Technologien ausgestattet.

In diese Zeit fiel auch der Dreißigjährige Krieg. Die Schule unterstütze offiziell die katholische Seite und damit die Bekämpfung der Protestanten. Hierzu wurden die Schüler im Fach „Militär“ unterwiesen.

1650 konnte der ehemalige Kaufmann Siegbert Mayers, der Sohn Hubertus Mayers, einige für heutige Verhältnisse abstruse Ansprüche vor Gericht geltend machen und erlange bis 1657 die Schulleitung. Seine Kontore musste er verkaufen, da er als Protestant viele Handelspartner verloren hatte. Auch viele offene Verpflichtungen konnte er nicht mehr auszahlen, was dazu führte, dass er als letzten Ausweg die Schule gesehen hat, in welche sein Vater früher investiert hatte. Um sein Handelsimperium wieder zu erlangen, nutzte er den größten Teil der Schulräumlichkeiten als Handelskontor und für die Unterbringung von Sklaven aus den neuen Kolonien. Die Klassenanzahl wurde auf fünf reduziert und auch die Aufnahme von Schülern wurde stark begrenzt. Diese Maßnahmen brachten weder ihm, noch der Schule wirtschaftlichen Erfolg.

Nach diesem wirtschaftlichen Fiasko nahm der Fürstbischof Benedikt von Siegenburg das Heft in die Hand und übernahm persönlich die Schulleitung.

Seine erste Maßnahme war, die Schule in ein Benediktiner-Eremitenkloster mit angebauter Klosterschule umzubauen. Hierzu wurde nebenan ein großzügiger Wohnflügel, einige Ställe und Arbeitsgebäude errichtet, sowie die Kapelle ausgiebig renoviert und erweitert. Dies geschah zwischen 1657 und 1671.

Der Fürstbischof gab sein Amt an seinen Nachfolger im Bischofsamt weiter, da er seine Aufgabe noch nicht vollendet sah, bevor er als Kardinal in das Konsistorium nach Rom berufen wurde.

Der Bischof Klaus Keuner führte die Bauprojekte weiter und übergab schließlich im Jahre 1731 die Schulleitung an den Leiter des Klosters Abt Johannes ab.

Dessen wichtigste Tat war wohl zweifelsohne die Zusammenstellung der bis heute geltenden Schulordnung.

Das Einzugsgebiet war nun in der Tat wirklich sehr groß, ebenso das Spektrum der vertretenen gesellschaftlichen Schichten. Die Schulleitung beschloss 1759, dass der Ostflügel als Lernort für Schüler gehobener Schichten genutzt werden soll. Diese Regelung hatte bis 1798 bestand.

1801 schwand die Anzahl der Mönche dramatisch, sodass einige Räumlichkeiten frei wurden und die Loge  „Vereinigung gegen den Widersinn der Aufklärung“ nutzte einige Räume als Hauptsitz.

Im Zuge der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst und der gesamte Baubestand wurde Teil der Schule. Die frei gewordenen Wohnräume wurden genutzt, um das Internat einzurichten.

Nach dem Tode Johann Böses 1805 wurde die Schule umbenannt zur „Johann-Böse-Stadtschule“.

1811 zerstörte ein Großbrand große Teile des Schulgebäudes, jedoch blieben die ältesten Flügel wie durch Gottes Hand verschont, denn dort waren viele wichtige Dokumente gelagert, sowie mittelalterliche Wandteppiche von unschätzbarem Wert.

Der Wiederaufbau verzögerte sich aufgrund der Befreiungskriege bis 1815 und dauerte bis 1817 an. Bei der Gelegenheit blieb genügend Geld übrig, um den nötig gewordenen Westflügel zu erbauen.

1831 kam der neue Schulleiter erstmals seit hundert Jahren nicht mehr aus dem geistlichen Bereich. Es war der Lehrmeister Wilhelm Thiel. Er galt als sehr streng und grausam. Er hatte im Preußischen Freikorps als Offizier gegen Napoleon gekämpft. Nicht verwunderlich war deshalb, dass er 1835 die Prügelstrafe offiziell als Erziehungsmaßnahme einführte.

Unter dem Musiklehrer Wilhelm Münzberg gewann der Schulchor zwischen 1841 und 1843 sämtliche Wettbewerbe, was dazu führte, dass die Schule allgemeine Aufmerksamkeit erlangte.

1855 wurden einige Reformen nötig. Diese bestanden in der Ausdehnung des Schulgeldes auf alle Klassenstufen und den Schülern wurde erstmals die Möglichkeit gewährt, die „Reifeprüfung“ zu absolvieren.

Die wachsende Schülerzahl ermöglichte finanzielle Stabilität. Man konnte sogar das umliegende Gelände, sowie den Stadtwald im Jahr 1881 zukaufen. Letzterer Kauf diente einzig zur Erleichterung der Beheizung im Winter. Außerdem wurde ein Schulgarten angelegt.

1897 wurde die Niederlassung des ersten Schularztes auf dem Grundstück der Schule notwendig. 1911 wurde die Schule in „Kaiserliches Gymnasium Johann Böse“ umbenannt.

Zur Zeit des ersten Weltkrieges (1914-1918) sah sich die Marktverwaltung gezwungen, ein Lazarett auf dem Schulgelänge einzurichten. Das Bistum sah sich auch aufgrund finanzieller Nöte gezwungen, die Schule an die hiesige Adelsfamilie Haselsberg-Rothar zu verkaufen, diese wohnt heute in Rothar. Bis ins Jahr 2014 war sie der Träger und alleinige Eigner der Schule.

In den Jahren 1918-1933 war die Schule provisorischer Sitz der Zentrumspartei, denn der Schulleiter war der Spitzenkandidat der Partei Wolfgang Zimmermann. Kein Wunder, dass er den Unterricht als Hinführung zum Eintritt in die Partei anpasste.

In den Jahren 1933-1937 war Rudolf Reichenmann der Schulleiter. Bis heute distanziert sich die Schule von der stark nationalen Gesinnung dieses Direktors. Er schaffte das Fach Französisch ab, führte die Hitlerjugend und Lagererziehung ein und begründete eine Neuordnung der Lehrerbildung.

In den folgenden Jahren zwischen 1938 und 1940 gelang dem Schulleiter Ulrich Weber die Loslösung vom NS-Regime. Die Schule wird Teil des katholischen Widerstandes. Er erreichte durch geschickte bürokratische und rechtliche Mittel eine Loslösung der Schule von der NS-Diktatur, so dass unabhängig von staatlichen Lehrplänen weiterhin die auf der Bibel fußende Wahrheit gelehrt werden konnte. Vor allem seine Ambitionen für eine puristische deutsche Sprache und für die Reinhaltung der deutschen Kultur von atheistischen Schundwerken haben bis heute große Bedeutung in der Schule. Unter seiner Zeit als Schulleiter formierten sich unter der Schülerschaft katholische Widerstandsgruppen; gegen Kriegsende wurde die Schule deshalb Sammelplatz für viele Widerständler und verfolgte Christen. Bis 1952 blieb Weber im Amt.

In den Kriegsjahren 1941-1945 bissen sich britische Bomber förmlich die Zähne an der Schule aus. Sie vermuteten dort ein Nest von Nationalsozialisten. Selbst schwerstes Bombardement beschädigte die Schule wie durch ein Wunder kaum. Man ging schließlich dazu über, Bodentruppen einzusetzen. Das Gymnasium wurde nun durch britisches Militär besetzt. Nach Kriegsende konnte man schnell zurück zum geregelten Schulalltag übergehen. Es wurde das Schulsystems von 1911 fortgeführt.

Ungünstigerweise blieb die Schule auch von der wachsenden Emanzipation nicht verschont.

1954 war die Schulleitung unter Henning Kratzinowitz (1952-1970) gezwungen, erstmals Schülerinnen und 1958 sogar Lehrerinnen zuzulassen.

Nicht nur setzte er sich für gottgehasste Emanzipation, ungerechte Behandlungen und unchristliche Lehrinhalte ein, auch war er selbst Atheist und Sozialist. Glücklicherweise konnten zwischen 1961 und 1967, einer Zeit, in dem Herr Kratzinowitz von schwerer Krankheit geplagt wurde, viele seiner unrechtmäßigen Handlungen durch seinen Stellvertreter Erdowin Rodewald rückgängig gemacht werden. Alle weiblichen Lehrkräfte wurden entlassen. Dies hielt Kratzinowitz allerdings nicht davon ab, nach seiner bedauerlichen Genesung wieder die Zersetzung der Schule anzustreben, die nur durch beherztes Eingreifen seitens Herrn Rodewald gestoppt wurde. Bis 1968 wurden die Lehrerinnen erneut eingestellt. Eine Umstrukturierung zu Gymnasium und Realschule wurde durchgeführt, das Schulgeld abgeschafft. Als der Schulleiter den Unterricht in geschlechtlich gemischten Klassen durchsetzen wollte, war das Maß endgültig voll. Herr Rodewald schrieb eine siebenhundert-seitige Bittschrift an den alleinigen Schulträger Friedrich von Haselsberg-Rothar. Dieser erkannte das Problem und entließ Kratzinowitz 1970 umgehend.

Herr Erdowin Rodewald wurde Schulleiter und blieb es bis 2014. Er machte das Gymnasium erst zu dem Ort, der er heute ist. Ohne ihn wären wir heutzutage eine verlotterte Schule wie jede andere. Er bereitete der herausragenden Arbeit seines ehemaligen Schülers Lazarus Steiner den Weg und sorgte für eine komplette Umstrukturierung der Belegschaft und des Unterrichts. Unzucht, Perversitäten, moderne Teufelsgeräte und respektloses Benehmen bekämpfte er konsequent und war einem jeden Schüler ein glänzendes Vorbild. Sämtliche Veränderungen des Vorgängers wurden rückgängig gemacht. Die weiblichen Lehrerstellen wurden langsam abgebaut. Er führte außerdem wieder die Geschlechtertrennung und den separaten Unterricht ein.

1989 wurde ein ostdeutscher Flüchtling in die Lehrerschaft aufgenommen.

1991 wird das Gymnasium ein staatlich anerkanntes Gymnasium mit Internat. 2003 kam auch eine Ganztagsschule hinzu.

Durch ein Attentat starb Herr Rodewald bedauerlicherweise im Jahre 2014. Mit seinen letzten Worten übergab er seinem Schüler und langjährigen Stellvertreter sein Amt:

Lazarus Steiner, Lehrer für Latein, Religion, Deutsch und Altgriechisch wurde Direktor. Dies wurde vom Schulträger Prof. Dr. Berchtold von Haselsberg-Rothar sofort bestätigt.

Der neue Schulleiter Steiner verhandelte mit dem Träger über eine Selbstträgerschaft. Ihm gelang es, dass der Herr von Haselsberg-Rothar seine Besitzansprüche aufgab und sie der Schule selbst übereignete. Lediglich der Grund, auf welchem die Schule steht, wird gemietet. Verhandlungen über einen Vollverkauf laufen bis heute. Der Hauptschwerpunkt seiner Arbeit beruht hauptsächlich in der Verbreitung des Christentums, sowie der Unterbindung unerwünschter Triebe der Kinder, seien es schundhafte Heimrechnerspiele, Unzucht oder Klebstoffschnüffelei. Diesem Verhalten wird durch Herrn Steiner ein Riegel vorgeschoben und dafür gesorgt, dass vom Weg abgekommene Kinder wieder auf den Pfad Jesu zurückfinden. In seiner Freizeit erstellt er redliche Anschnurspiele für Kinder und kümmert sich um seine zwei Kinder und seinen Bauernhof, der von seiner Familie bereits seit Jahrhunderten bewirtschaftet wird. Bis Steiner die Kontrolle übernahm, war die Aufgabe des Stellvertreters eher inoffiziell. Doch der Rektor machte seinen geschätzten Familienfreund und Lehrer für Religion, Geschichte und Kunst Markus Maier ganz offiziell zum ersten Konrektor des JBG. Er verschärfte einige Regeln und mit der neugewonnenen Unabhängigkeit von einem Träger und den damit verbundenen Freiheiten konnte er die gesamte Schulstruktur reformieren. Er gründete das Forum „Bibeltreue Jugend“ als Medium, um die Kommunikation zu verbessern und neue Kreise zu erreichen. 2016 erstellte er ein Portal des Privatgymnsiums.

So wandert das Privatgymnasium in die Zukunft und hofft, dass es auch weiterhin ein Bollwerk der Redlichkeit in der verlotterten modernen Welt bleibt.

Die Geschichte der Schule wurde erforscht und hier zusammengetragen durch Markus Andreas Wilhelm Maier.

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