Historie

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Mittelalterliche Buchmalerei, angefertigt in den Anfangstagen der Schule

1503-1534: Gründung einer Privatschule mit „höheren Anforderungen“ unter Pastor Hartfried Salbling

1534-1577: Übernahme der Schule durch Wilfried Christian Salbling

1577-1582: Anbau des Ostflügels an das Hauptgebäude unter Dipl. Theol. Franciscus Hubert

1622: Großzügige Spenden von Hubertus Mayers ermöglichen eine Ausstattung der Schule mit modernsten Technologien

1618-1648: Die Schule unterstützt offiziell die katholische Seite und unterstützt die Bekämpfung der Protestanten durch militärische Ausbildungen an der Schule

1650-1657: Das Gebäude dient als Unterbringung von Sklaven aus den neuen Kolonien

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Noch immer sind die Ursprünge als Kloster gut erkennbar

1657-1759: Umfunktionierung des Gebäudes in ein Kloster mit angebauter Klosterschule

1731: Einführung der noch heute geltenden Schulordnung

1759-1798: Nutzung des Ostflügels als Schule für Schüler gehobener Schichten

1801: Die Schule wird Hauptsitz der „Vereinigung gegen den Widersinn der Aufklärung“

1805: Nach dem Tode Johann Böses wird die Schule umbenannt zur „Johann-Böse-Stadtschule“

1811: Ein Großbrand zerstört große Teile des Schulgebäudes

1812-1814: Wiederaufbau der Schule, Anbau des Westflügels

1835: Einführung der Prügelstrafe

1841-1843: Der Schulchor gewinnt dutzende Wettbewerbe gegen andere Schulen in Folge und erhält dadurch allgemeine Aufmerksamkeit

1855: Ausdehnung des Schulgeldes auf alle Klassenstufen, Absolvierung der „Reifeprüfung“ möglich

1881: Zukauf des umliegenden Geländes und des Stadtwaldes zur Beheizung im Winter, Anlegung eines Schulgartens

1897: Niederlassung des ersten Schularztes auf dem Grundstück der Schule

1911: Umbenennung in „Kaiserliches Gymnasium Johann Böse“

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Aufnahme von 1917 – Die Schule als Lazarett

1914-1918: Umfunktionierung der Schule zum Lazarett

1918-1933: Sitz der Zentrumspartei, Unterricht als Hinführung zum Eintritt in die Partei

1933-1937: Abschaffung von Französisch, Einführung der Hitlerjugend und Lagererziehung, Neuordnung der Lehrerbildung

1938-1940: Erfolgreiche Loslösung vom NS-Regime. Die Schule wird Teil des katholischen Widerstands.

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Die Schule 1938

1941-1945: Selbst schwerstes Bombardement beschädigt die Schule kaum. Besatzung durch britisches Militär. Nach Kriegsende: Fortführung des Schulsystems von 1911

1954: Erstmalige Zulassung von Schülerinnen

1958: Erstmalige Zulassung von Lehrerinnen

1961: Entlassung sämtlicher Lehrerinnen

1968: Erneute Einstellung von Lehrerinnen, Umstrukturierung zu Gymnasium und Realschule, Abschaffung des Schulgeldes, Unterricht mit geschlechtlich gemischten Klassen

1970: Abschaffung der Veränderungen von 1968, langsamer Abbau der weiblichen Lehrerstellen, Trennung in Mädchen- und Jungenflügel, seperater Unterricht

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Ein Herz für Menschen – Wir geben auch Ossis ein Zuhause

1989: Aufnahme eines ostdeutschen Flüchtlings in die Lehrerschaft

1991: Das Gymnasium wird zum staatlich anerkannten Privatgymnasium

2003: Das Gymnasium wird zur Ganztagsschule

2014: Übernahme des Gymnasiums durch Lazarus Steiner, Verschärfung der Regeln, Reform der Schulstruktur, Gründung des Forums „Bibeltreue Jugend“

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2015: Verbesserung des Forums, Anschnurarbeit im Internetz

2016: Neuerstellung des Portals des Privatgymnasiums